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KOSHA: Koreanische Delegation bei VÖSI

Nov. 20, 2019

Am Mittwoch, dem 13.11.2019 durfte der VÖSI eine koreanische Delegation von der Korea Occupational Safety and Health Agency (KOSHA) am Sitz des VÖSI in Wien begrüßen. Die neunköpfige koreanische Delegation aus dem Headquarter und aus verschiedenen regionalen Offices machte bei ihrem Europa-Besuch einen Stopp beim VÖSI. Die koreanische Delegation wurde geleitet von Herrn Ko Kwang Je, dem Director General of Education & Public Relations Office.

 

Die möglichen Synergien des Arbeitnehmerschutzes mit arbeitspsychologischen Betrachtungen der Arbeitsplätze wurde von Dr. Josef Paul und Mag. Dr. Hans-Peter Oberdorfer ausführlich dargestellt. Die Delegation zeigte auch ein großes Interesse am Thema psychischer Fehlbelastungen und welche präventivdienstlichen Maßnahmen zu diesem Thema in Österreich unternommen werden. Mit Frau Kim Jungwong (Gerichtsdolmetscherin f. Koreanisch) war es möglich, eine umfassende Darstellung der Tätigkeiten des VÖSI, im Bereich des ArbeitnehmerInnenschutzes in Österreich zu geben.

 

Die Mitglieder von KOSHA berichteten, dass in Korea bei Gesprächen über die Gestaltung und Umsetzung des ArbeitnehmerInnenschutzes, Österreich als Nummer 1 genannt wird. Die KOSHA wurde 1987 gegründet und hat mittlerweile rund 2000 Mitarbeiter, die im Bereich Prävention und Unfallverhütung in Südkorea tätig sind, einem Land in dem es aktuell etwa 18 Millionen Dienstnehmer gibt. Ausführlich wurde erklärt, wie die KOSHA als Präventionszentrum arbeitet, um das vom aktuellen Staatspräsidenten angestrebte Ziel zu erreichen, die derzeit über 1000 tödlichen Unfälle im Jahr bis 2022 auf die Hälfte zu reduzieren.

 

Insgesamt war das Gespräch von einer sehr herzlichen Atmosphäre und sehr großen Interesse getragen, eine Fortführung der Gespräche wurde vereinbart.